200 g/m² Fiberglas-Stoffrolle
Kernvorteile
Produktspezifikationen
| Faserzusammensetzung | E-Glas (Standardqualität) |
| Webart | Uni oder Twill |
| Flächengewicht | 200 g/m² (±5%) |
| Dicke | 0,18 – 0,22 mm |
| Zugfestigkeit (Warp) | ≥ 280 MPa |
| Zugfestigkeit (Schuss) | ≥ 260 MPa |
| Faserdurchmesser | 9 µm |
| Garnanzahl | 18 × 18 pro Zoll |
| Kontinuierliche Betriebstemperatur | –60°C bis 550°C |
| Rollenbreite | 900 mm, 1100 mm, 1300 mm |
| Rollenlänge | 50 m, 100 m, 200 m |
Anwendungsfelder
Handhabungs- und Installationshinweise
Häufig gestellte Fragen
Dieses Tuch ist mit allen gängigen Harzsystemen kompatibel. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, verwenden Sie zum Handlaminieren mittelviskose Harze (200–500 cP bei 25 °C). Bei der Vakuuminfusion sorgen Epoxidharze oder Vinylester mit niedrigerer Viskosität (150–300 cP) für eine bessere Benetzung. Polyesterharze eignen sich gut für allgemeine Anwendungen, bei denen geringere Kosten im Vordergrund stehen.
Ein typisches Laminat mit einer Dicke von 2,0 mm erfordert 8–10 Lagen 200 g/m² Stoff (mit 40–45 % Harzgehalt). Bei nicht tragenden Platten sorgen 4–6 Lagen (1,0–1,2 mm) für ausreichende Steifigkeit. Berechnen Sie die Lagenzahl stets auf Grundlage der Designanforderungen und führen Sie mechanische Tests durch, um die Laminatleistung zu validieren.
Ja, 200 g/m²-Stoff wird aufgrund seines moderaten Gewichts und der einfachen Handhabung häufig für Reparaturen verwendet. Bei Strukturreparaturen je nach Schadstelle und Belastungsanforderung 4–8 Lagen verwenden. Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Untergrundvorbereitung und verwenden Sie kompatible Harzsysteme. Für stark beanspruchte Bereiche wird eine Schalenreparatur mit einem Konizitätsverhältnis von 10:1 empfohlen.
Der Harzverbrauch hängt vom Harztyp und der Anwendungsmethode ab. Beim Handauflegen liegt der typische Verbrauch bei 800–1000 g Harz pro Quadratmeter Stoff (40–50 % Harzgehalt). Bei der Vakuuminfusion ist der Harzverbrauch mit 600–800 g/m² (30–40 % Harzgehalt) geringer. Berechnen Sie immer auf Basis des gewünschten Faservolumenanteils.
200 g/m²-Stoff bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Festigkeit und Flexibilität, wodurch es für Strukturen mit mittlerer Belastung geeignet ist. Schwerere Tücher (400 g/m²) bieten eine höhere Festigkeit pro Schicht, passen sich jedoch weniger den Rundungen an. 200 g/m² Stoff ermöglichen eine bessere Harzdurchdringung und erzeugen glattere Oberflächen. Für hochbelastete Strukturen kann eine Kombination aus 200 g/m²- und 400 g/m²-Lagen optimal sein.
Ja, 200 g/m²-Tuch ist für die Prepreg-Herstellung geeignet. Die gleichmäßige Dicke und das gleichmäßige Gewicht ermöglichen eine genaue Kontrolle des Harzgehalts. Für Prepreg-Anwendungen kann das Tuch mit Epoxidharz, BMI oder Phenolharz imprägniert werden. Für die Prepreg-Verarbeitung empfehlen wir einen Harzanteil von 35–40 Gew.-% für optimale mechanische Eigenschaften.
